Die "innerbetriebliche Rehabilitation durch Umschulung" (IRUM) ist eine betriebliche Qualifizierung in anerkannten Ausbildungsberufen.
Info
Die Maßnahme IRUM gliedert sich in einen Reha-Vorbereitungslehrgang und anschließenden Stützunterricht während der betrieblichen Umschulung:
Vorbereitungslehrgang (12 Wochen):
Um Ihnen den Ausbildungseinstieg in das zweite Berufsschuljahr des Umschulungsberufes zu erleichtern, erhalten Sie eine intensive Vorförderung im Rahmen des Reha-Vorbereitungslehrgangs.
Stützunterricht während der betrieblichen Umschulung:
Die um ein Drittel verkürzte Ausbildung wird in einem Betrieb und der Berufsschule durchgeführt.
Dabei werden Sie von unserer sozialpädagogischen Fachkraft individuell betreut und es werden Ihnen Hilfen zur Integration auf dem Arbeitsmarkt angeboten. Begleitender Stützunterricht und eine Prüfungsvorbereitung sichern Ihren Umschulungserfolg ab.
Abschluss
Die betriebliche Umschulung endet mit der Prüfung vor der zuständigen Kammer.
Durch die passgenaue Umschulung im Betrieb ergeben sich nach einem erfolgreichen Abschluss in der Regel gute Übernahmechancen im Ausbildungsbetrieb.
Zielgruppe
Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die ihren erlernten Beruf oder ihre zuletzt ausgeübte Tätigkeit gesundheitsbedingt nicht weiter ausüben können.
Voraussetzungen
Die Zuweisung in die innerbetriebliche Rehabilitation durch Umschulung erfolgt durch die Reha-Berater der Deutschen Rentenversicherung oder der Berufsgenossenschaften.
Dauer
Vorbereitungslehrgang 12 Wochen und danach Stützunterricht während der betrieblichen Umschulung. Die Umschulungsdauer ist in der Regel um 1/3 kürzer als eine reguläre Berufsausbildung.